Beim Kauf eines Gaming-Monitors ist die Reaktionszeit eine der am häufigsten genannten – aber oft missverstandenen – Spezifikationen. Viele Gamer fragen sich: Was ist die optimale Reaktionszeit für einen Gaming-Monitor und macht sie wirklich einen Unterschied in der Leistung?
Tatsächlich ist die Reaktionszeit die Brücke zwischen der Leistung Ihrer Grafikkarte und der tatsächlichen Wahrnehmung Ihrer Augen. In diesem Leitfaden erklären wir die Wissenschaft hinter der Reaktionszeit und deren Zusammenhang mit der Bildwiederholfrequenz. Dies hilft Ihnen, den optimalen Bildschirm für Ihren Spielstil auszuwählen.
Was bedeutet Reaktionszeit?
Die Reaktionszeit beschreibt im Wesentlichen, wie schnell die Pixel eines Monitors zwischen verschiedenen Farben wechseln können. Sie wird üblicherweise in Millisekunden (ms) gemessen. Die Bildwiederholfrequenz (gemessen in Hz) gibt an, wie viele Bilder Ihr Monitor pro Sekunde darstellen kann. Die Reaktionszeit beeinflusst die Schärfe dieser bewegten Bilder.
Die Folgen langsamer Reaktionszeiten
Wenn ein Pixel während des Spiels seine Farbe nicht schnell genug ändern kann, können Grafikfehler auftreten. Diese Fehler können das Spielerlebnis beeinträchtigen oder sogar zum Verlust eines Spiels führen.
- Bewegungsunschärfe: Ein allgemeiner Schärfeverlust bei schnellen Bewegungen.
- Geisterbilder: Ein schwacher, spurenartiger Schatten, der sich bewegenden Objekten über den Bildschirm anpasst.
- Verschmieren: Häufig bei älteren oder minderwertigen Panels, wo dunkle Farben bei Übergängen in hellere Farben "auslaufen".
Gerade bei modernen Spielen, insbesondere bei schnellen Wettkampfspielen, ist eine geringe Reaktionszeit entscheidend. Sie trägt zu einer scharfen Grafik und präziser Steuerung bei.
Die wichtigsten Spezifikationen: Bildwiederholfrequenz vs. Reaktionszeit
Um zu verstehen, warum ein 240-Hz-Monitor so begehrt ist, muss man den Zusammenhang zwischen diesen beiden Kennzahlen verstehen.
Eine hohe Bildwiederholfrequenz sorgt für flüssige Videowiedergabe. Bei einem 240-Hz-Monitor mit langsamer Reaktionszeit überlappen sich die Einzelbilder und erzeugen ein unscharfes Bild. Um die Leistung hochwertiger Hardware optimal zu nutzen, muss die Pixelübergänge kürzer sein als die Bildwiederholzeit. Die Bildwiederholzeit bezeichnet die Zeit, die jedes Einzelbild angezeigt wird.
Profi-Tipp: Auf einem 240-Hz-Monitor erscheint alle 4,17 ms ein neues Bild. Ist Ihre Reaktionszeit höher, können Sie die volle Bildschärfe, die 240 Hz ermöglichen, nicht erleben.
Was ist eine gute Reaktionszeit beim Gaming?
Im Eifer des Gefechts entscheidet die Reaktionszeit Ihres Monitors über ein gestochen scharfes Bild oder ein verschwommenes Fiasko. Während die Bildwiederholfrequenz angibt, wie viele Bilder pro Sekunde angezeigt werden, bestimmt die Reaktionszeit, wie flüssig die Übergänge zwischen diesen Bildern sind.
1. Der 1-ms-Goldstandard
Für die meisten Gamer ist 1 ms (GtG oder MPRT) optimal. Dadurch wird das sogenannte „Ghosting“ – die störenden Nachzieheffekte, die von sich schnell bewegenden Objekten hinterlassen werden – praktisch eliminiert.
Für den entscheidenden Wettbewerbsvorteil: Wer Spiele wie Valorant oder Counter-Strike spielt, für den ist Geschwindigkeit unerlässlich. Hier kommt die Titan Army P2510S Plus Es glänzt. Mit seinem schnellen IPS-Panel und einer blitzschnellen Reaktionszeit von 1 ms (GTG) sorgt es dafür, dass jede Bewegung mit absoluter Präzision bei einer Bildwiederholfrequenz von 240 Hz dargestellt wird.

2. Das richtige Verhältnis zwischen Immersion und Geschwindigkeit finden
Nicht jeder Gamer braucht High-End-Hardware, um seine Lieblingsspiele zu genießen. Wer immersive Rollenspiele oder Rennspiele mag, kann mit einer etwas höheren Reaktionszeit leben. Dieser Kompromiss sorgt für besseren Kontrast und ein kinoreiferes Spielerlebnis.
Für ein immersives Spielerlebnis: Die Titan Army C24A1H Mit einer Reaktionszeit von 1 ms (MPRT) auf einem eleganten, gekrümmten VA-Panel mit 1500R bietet er die perfekte Balance. Die Bildwiederholfrequenz von 240 Hz sorgt für flüssige Bewegungen. Dank des hohen Kontrastverhältnisses wirken Schatten in Ihren Lieblingsspielen tiefer und realistischer.

3. GTG vs. MPRT: Worauf sollten Sie achten?
Bei der Suche nach einem Gaming-Monitor werden Sie wahrscheinlich auf zwei unterschiedliche Angaben zur Reaktionszeit stoßen. Den Unterschied zu verstehen, ist entscheidend für eine fundierte Kaufentscheidung.
GtG (Gray-to-Gray): Misst, wie schnell Pixel ihre Farbe ändern. Ein niedriger GtG-Wert (wie beim P2510)S Plus) eignet sich am besten zur Reduzierung von Ghosting.
MPRT (Moving Picture Response Time): Misst, wie lange ein Pixel sichtbar bleibt. Ein niedriger MPRT-Wert (wie beim C24A1H) ist ideal, um die wahrgenommene Bewegungsunschärfe bei schnellen Kameradrehungen zu reduzieren.
Wie wählt man die optimale Reaktionszeit für sein Genre?
Die „beste“ Zahl hängt ganz davon ab, was Sie spielen. Im Jahr 2026 haben sich die Standards aufgrund der Weiterentwicklung der Paneltechnologie verschoben. Nutzen Sie die folgende Tabelle, um die ideale Übereinstimmung zu finden:
| Spielgenre | Empfohlene Reaktionszeit | Empfohlene Bildwiederholfrequenz | Panel-Typ |
| Wettbewerbsfähiger E-Sport (Valorant, CS2) | 1 ms oder weniger (GtG) | 240 Hz – 360 Hz | Schnelles IPS-/OLED-Display |
| Action & Rennspiele (Forza, CoD) | 1 ms - 2 ms (GtG) | 144 Hz – 165 Hz | IPS / VA |
| Rollenspiel & Open World (Elden Ring) | 3 ms - 5 ms (GtG) | 60 Hz – 120 Hz | VA / IPS |
| Freizeit-/Bürogebrauch | 5 ms+ | 60 Hz – 75 Hz | Standard-IPS |
Faktoren, die die Reaktionszeit beeinflussen
Abgesehen vom Panel selbst können mehrere Faktoren beeinflussen, wie schnell sich Ihr Monitor anfühlt:
- Overdrive-Einstellungen: Die meisten Monitore verfügen über eine „Overdrive“-Funktion im OSD-Menü. Diese beschleunigt die Pixelübergänge, aber eine zu hohe Einstellung kann zu „Überschwingen“ (invertiertem Ghosting) führen.
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Paneltechnologie:
- IPS: Hervorragende Farben und schnelles GtG.
- VA: Hervorragend geeignet für Curved-Monitore aufgrund des hohen Kontrasts, allerdings traditionell etwas langsamer als IPS.
- OLED: Der König der Reaktionszeit, der oft 0,03 ms erreicht.
- Eingabeverzögerung: Verwechseln Sie Reaktionszeit nicht mit Eingabeverzögerung. Eingabeverzögerung ist die Verzögerung zwischen dem Drücken einer Taste und dem Erscheinen der entsprechenden Aktion auf dem Bildschirm. Ein guter Gaming-Monitor minimiert beides.
Schlussgedanken: Die eigene Geschwindigkeit finden
Was ist also die optimale Reaktionszeit für einen Gaming-Monitor?
- Für den Profi: Alles über 1 ms GtG ist ein Kompromiss. Suchen Sie nach einem 240-Hz-Monitor, um sicherzustellen, dass Ihre Hardware Sie niemals ausbremst.
- Für den Enthusiasten: Ein Monitor mit einer GtG-Reaktionszeit von 1 ms bis 2 ms bietet die perfekte Mischung aus Bildqualität und Reaktionsschnelligkeit.
- Für Gelegenheitsspieler: Alles unter 5 ms stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber herkömmlichen Bürobildschirmen oder älteren Fernsehgeräten dar.
Mit einem Monitor, der perfekt zu Ihren Spielen und Erwartungen passt, genießen Sie flüssigere Bewegungen, schärfere Bilder und ein insgesamt besseres Spielerlebnis. Titan Army entwickelt Gaming-Monitore mit diesem Fokus auf optimale Balance – für spürbare Leistung, nicht nur für beeindruckende technische Daten.